Cybercrime auf dem Vormarsch: Virtuelle Spionage und Hackerangriffe gehören zu den fünf größten globalen Risiken

Die globale Risikomanagementberatung Control Risks stuft Cyberkriminalität deshalb in ihrer RiskMap 2016 gleich unter den Top 5 der globalen Risiken ein. Hierzu zählen die staatlich oder von Konkurrenzunternehmen gelenkte Spionage ebenso wie kriminelle Angriffe zu Erpressungszwecken.

Control Risks nennt zwei wesentliche Dynamisierungsfaktoren der Cybercrime-Szene, die für das Anwachsen der Bedrohungslage ursächlich sind:

Erstens gibt es heute mehr Gelegenheiten für lukrative Cyber-Attacken als jemals zuvor. Denn immer mehr Geschäftsbereiche werden online abgewickelt und erhöhen sowohl die Angriffsfläche als auch den maximal erreichbaren Schaden enorm.

Zweitens sind Kenntnisse und Expertise, um solche Attacken durchzuführen, immer leichter in kriminellen Untergrund-Foren zugänglich. Es ist ein regelrechter Cybercrime-Markt entstanden, auf dem Schadsoftware oder Hacker-For-Hire-Services angeboten werden.

Neben Denial-of-Service-Attacken wird vor allem der Einsatz sogenannter Ransomware immer beliebter, der wichtige Firmendaten so verschlüsselt, dass sie nur noch unter Einsatz eines vom Erpresser bereitgestellten description keys gegen Zahlung eines Lösegelds wieder lesbar werden.

Aktuelle Schutz- und Backup-Systeme, aber vor allem ein der Gefahrenlage angemessenes Gefahrenbewusstsein und kommunikative Aufklärungsarbeit bei den Mitarbeitern gelten nach wie vor als wirksame und unverzichtbare Vorsorgemaßnahmen gegen Cybercrime-Attacken bei Unternehmen jeder Größenordnung.

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